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Filterfeinheit und Porengröße

Die Filterfeinheit, auch Porengröße genannt, ist ein entscheidendes Merkmal von Filtergeweben.

Die geometrische Porengröße beschreibt den Durchmesser der größten sphärischen Kugel, die das Gewebe gerade noch passieren kann. Sie wurde auf Basis charakteristischer Gewebeparameter, wie Bindungsart, Drahtdurchmesser und Teilung, berechnet. Die zugrunde liegenden Berechnungsgleichungen wurden am IMVT der Universität Stuttgart im Rahmen der AVIF Projekte A224 und A251 entwickelt und experimentell validiert. Für Gewebespezifikationen für die die Berechnungsmethode nicht gilt wurden die Porengrößen durch Glasperlentrockenabsiebung ermittelt.

Die geometrische Porengröße ist konkreter Hinweis auf die Abscheidung von Partikeln durch den Siebeffekt. Toleranzen der Strukturparameter (Drahtdurchmesser, Teilung) werden nicht berücksichtigt. Die engen Fertiungsparameter bei Spörl garantieren die in unseren Tabellen angegeben Werte. Andere Abscheidemechanismen wie Sperreffekt und Diffusions- und Trägheitsabscheidung halten noch deutlich kleinere Partikel zurück. Die Abscheiderate hängt stark von den aktuellen Bedingungen am Filtermedium ab. Nur wenn man diese kennt und berücksichtigt, ist die realistische Angabe einer nominellen Filterfeinheit möglich.




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